RotFuchs-Heger jetzt auch im grünen Herzen

Am 27. April 2003 hatten sich im Stadtteilzentrum LISA von Jena-Lobeda-West etwa 30 Leser, darunter etliche Thüringer Mitglieder des RF-Fördervereins eingefunden, um mit Dr. Klaus Steiniger und Armin Neumann über die Revierausdehnung unseres pfiffigen Pelztieres zu sprechen. Überwiegend ältere, aber auch einige jüngere Genossinnen und Genossen ließen sich interessante Informationen über die Konzeption der Zeitschrift, die Zusammensetzung ihres Autorenkreises und strategische Überlegungen zur Sammlung von Sozialisten und Kommunisten geben. Zahlreiche Wortmeldungen der Teilnehmer(innen) machten auf Probleme, Wünschenswertes und Notwendiges aufmerksam: Wie kommen wir an mehr jugendliche Leser heran? Wie kann mit Zeitungen wie der "Jungen Welt" kooperiert werden? Die marxistisch-leninistische Grundlage des Zeitschriftkonzepts fand jedenfalls einhellige Zustimmung. Ein Teilnehmer versprach, in seinem Wirkungsbereich ISOR um neue Leser zu werben. Ein anderer rief dazu auf, ältere Menschen mit aktiven DDR-Erfahrungen stärker zu motivieren, über ihre Kämpfe und Niederlagen, aber auch die Erfolge und Erkenntnisse aus der Zeit des sozialistischen Aufbaus zu berichten. Eine junge Frau mahnte im Zusammenhang mit der Diskussion über den US-Imperialismus nicht aus den Augen zu verlieren, daß wir einen eigenen Imperialismus vor unserer Haustür haben. Am Ende der Zusammenkunft wurde in offener Abstimmung der Vorstand für die Thüringer RF-Regionalgruppe gewählt:
Peter Franz als Vorsitzender,
Prof.Dr.Roland Kalthoff und
Konrad Fiedler als Stellvertreter.