Dezember 2007: Jahresmitgliederversammlung unserer Regionalgruppe

Im März 2008 wird unsere Regionalgruppe fünf Jahre alt. Das war Anlaß genug darüber nachzudenken, was wir bisher erreicht haben und - wie kann es anders sein - abzustecken, wie es weitergehen soll. Im Bericht des Vorstandes konnte darauf verwiesen werden, daß sich der Verein im Leben der Stadt und Umgebung einen guten Namen erarbeitet hat. Das wohl wichtigste Ergebnis ist, daß fast alle Mitglieder unserer Regionalgruppe in ehrenamtlicher, fleißiger, geduldiger und umsichtiger Arbeit nicht nur direkt in unserem Verein für unsere politische und ideologische Zielstellung wirken, sondern in anderen uns nahe stehenden Parteien und Organisationen verantwortungsvolle Funktionen begleiten. Mit dem direkten Wirken unseres Vereins durch Veranstaltungen, Foren und Diskussionsrunden, der eigenver-antwortlichen Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen mit unserem Info-Tisch, Gesprächen mit den Menschen, u.v.a. entwickelte sich der Verein zu einem geachteten Partner aller Linken und breiter Kreise der Bevölkerung. So gelang es, allein im vergangenen Jahr 15% mehr Leser für unsere Zeitung zu gewinnen und die Mitgliederzahl nahm um 10% zu. Wir verglichen das Wirken und die Bedeutung unseres Vereins mit dem Entstehen und Wachsen der revolutionären Zirkel Rußlandns nach der Niederlage der Erhebungen der Matrosen, Arbeiter und Bauern von 1905. Als eine der entscheidend-sten Lehren wurde herausgearbeitet, daß es gelang, unter der Führung Lenins den wissenschaftlichen Sozialismus gegen alle Anfeindungen durch den Klassengegner, die Verfechtern des Revisionismus, Reformismus und Opportunismus zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Der zweite wichtige Gedanke war, daß die Teilnehmer der Zirkel nicht im "stillen Kämmerlein" wirkten, sondern das tägliche Gespräch suchten, um die wissenschaftliche Idee in die Massen zu tragen und um sich mit ihnen zu beraten. Am täglichen Leben überprüften sie die Richtigkeit des so gefundenen und eingeschlagenen revolutionären Weges und wurden zuverlässige Partner der Ausgebeuteten in den Klassenkämpfen dieser Jahre. So entstand aus dem Volk heraus jene Partei der Bolschewiki, die in der Lage war, mit den Volksmassen die Oktoberrevolution zum Siege zu führen.
In der Diskussion ergriffen weit über die Hälfte der Anwesenden das Wort. Es wurde zugestimmt, Vorschläge zu unterbreiten und Angebote abgegeben, z. B. kleine Gesprächsrunden zu aktuellen Themen aus unserer "RotFuchs"-Zeitschrift zu organisieren, die Zusammenarbeit mit den uns nahe stehenden Organisationen weiter auszubauen und neue Leser der Zeitschrift und Mitglieder für den Verein zu finden. Die Beschlußvorlage für das Jahr 2008 wurde inhaltlich mit wichtigen Gedanken ergänzt und konkretisiert.
Der Vorstand steht vor der Aufgabe, all diese Initiativen und Gedanken gründlich zu auszuwerten und in einem Rahmenarbeitsplan zu erfassen. Durch die weitere Erhöhung der Kollektivität und Eigenverant-wortlichkeit, die engere Einbeziehung der Mitglieder unseres Vereins und Leser der „RotFuchs“-Zeit-schrift in die Arbeit, werden wir den Beschluß der Mitgliederversammlung und damit die LEITSÄTZE DES FÖRDERVEREINS gemeinsam mit Leben erfüllen.
Gen. Bernhard Wartke wurde für seine unermüdliche, schöpferische, fleißige Arbeit als Mitbegründer der Regionalgruppe gedankt, der aus gesundheitlichen Gründen, um Entlastung aus dem Vorstand gebeten hat.
i.A. des Vorstandes: Klaus Böhrig