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| Das war das Thema, zu dem wir als Referentin die Genossin Ulla Jelpke,
innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.PDS im Bundestag,
gewinnen konnten. Daß es sich dabei um ein sehr wichtiges und aktuelles Thema handelt, zeigte die hohe Besucherzahl. Mitglieder des Verbandes und Leser unserer "RotFuchs"-Zeitschrift, Genossinnen und Genossen der DKP und PDS und aus verschiedenen anderen linken Organisationen nutzten die Möglichkeit aufmerksam und aufgeschlossen, offen und gleichberechtigt die Veranstaltung zu verfolgen und aktiv teilzunehmen. 15 Besucher und Besucherinnen meldeten sich zu Wort, begründeten ihren Standpunkt und stellten wichtige Fragen. Bei viel kritischen Bemerkungen vor allem zum vorlie-genden Eckpunktepapier der PDS und WASG und teilweises sehr unterschiedlichen Positionen, einte die Veranstaltung der Grundgedanke, dass nur ein einheitliches und geschlossenes Handeln der ausgebeuteten Volksmassen erfolgreich im Klassenkampf gegen die Vertreter des Kapitals seien kann. Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit, Verständlichkeit und Klarheit in program-matischen Aussagen sind eben so wichtig, wie die Organisation gemeinsamer politischer, sozialer und ökonomischer Aktionen für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen. Dabei ist das Wirken in und das Nutzen der bürgerlichen Parlamente für einen erfolgreichen Kampf ebenso bedeutend, wie die Mitarbeit in den verschiedensten Organisationen der Ausgebeuteten. Mehrfach wurde hervorgehoben und gefordert den dialektischen und historischen Materialismus, als theo-retischen Kompass für die Erarbeitung einer klaren Analyse der Gegenwart und für eine über-schaubare Strategie und Taktik schöpferisch anzuwenden. Die Stellung zur politischen Macht und zum gesellschaftlichen Eigentums an den Produktionsmitteln sind Kernaussagen und Maßstab für die Qualität eines Programms. Menschen zu gewinnen bedeutet mit ihnen zureden, ihre Gedanken zu beachten, sie in die Aufgabenlösung zur Verwirklichung ihrer Interessen aktiv einzubeziehen. Es entstand so schrittweise das Bild davon, was von den Rednern als links und sozialistisch verstanden wird, was von einer neuen linken, geeinten Partei erwartet wird. Es wurde aber auch sichtbar welche große Aufgabe dabei noch zu bewältigen sind. Deshalb werden wir "RotFüchse" uns in unserer nächsten Diskussionsrunde am 14.04.2007 um 9.30 Uhr in der Begegnungsstätte, Gerhard-Hauptmann-Straße in Strausberg mit den Perspektiven und der Entwicklung der kommunistischen Weltbewegung beschäftigen. Der Chefredakteur des "RotFuchs", Dr. Klaus Steiniger, hat sich bereit erklärt, uns seinen Standpunkt, seine Erfahrungen und sein Wissen darüber als Diskussionsgrundlage zu vermitteln. Selbstverständlich sind auch dazu wieder alle daran Interessierten herzlich eingeladen. Klaus Böhrig |