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| Am 26.Oktober trafen sich die RotFuchs-Leserinnen,-und Leser,sowie zahlreiche Freunde und Sympathisanten in Wismar mit Egon Krenz , der zu seinem bekannten Buch " Herbst 89 -und was daraus geworden ist" über Nachdenkliches und Nachdenkenwertes sprach. Die etwa 90 Teilnehmer ,darunter manche,die unseren Gast noch aus früherer DDR-Zeit persönlich kannten,begrüßten Genosse Krenz herzlich, der in seiner klaren unmißverständlichen Sprache über seinen politischen Werdegang von Jungpionier bis in höchste Staats,- und Parteifunktionen sprach. Mit der ihm eigenen klassenmässig eindeutigen Haltung zur DDR, zu ihrer historischen Rolle ,zu den Errungenschaften im Interesse der Arbeiterklasse aber auch zu den Fehlern und Versäumnissen der DDR-Führungsspitzen und die verräterische Rolle Gorbatschows ,die dann den konterrevolutionären Kräften Oberwasser gab.Die Standhaftigkeit Egon Krenz vor den Schranken der bundesdeutschen Justiz ist weithin den RotFuchs-Lesern bekannt was ihm unsere Hochachtung einbrachte. Die Sachlichkeit und Überzeugungskraft seiner Argumente ließ die Teilnehmer zu vielen Problemen der DDR-Entwicklung nachdenklicher werden. Gestellte Fragen,auch sehr kritische,beantwortete Egon Krenz gründlich und ehrlich, forderte jedoch auch zu selbstkritischer Haltung bei der Beurteilung der eigenen Rolle in den kritischen Jahren auf. Ohne eine Spur von Nostalgie hob E.Krenz aber auch die bewahrenswerten sozialen und bildungspolitischen Errungenschaften und den Friedenfaktor DDR im Vergleich zu aktuellen Entwicklungen in der BRD, insbesondere in den sogenannten neuen Bundesländern hervor. Zahlreiche Teilnehmer ließen sich das erworbene Buch über den Herbst 89 vom Autor signieren. Die Veranstaltung war für die im Juli gebildete "Lesergemeinschaft Nord-West" neben Bernd Fischer und Dr. Norbert Podewin die dritte Veranstaltung im 2.HalbJahr 2007 und ein guter Auftakt für weitere politische Bildungsarbeit mit und für die "RotFuchs"-Leser und Freunde. Für Egon Krenz war dies die 12. Leserveranstaltung beim "RotFuchs",wofür ihm an dieser Stelle herzlich Dank gesagt wird! Harry Machals, Vorsitzender der Regionalgruppe Rostock |