Kurz und bündig!

Was gibt es Neues in der Regionalgruppe Rostock?
Eine von uns!
Zum Auftakt unserer politischen Bildungsveranstaltungen im Herbst, -und Winterhalbjahr konnten wir am 18. September erstmals eine Schriftstellerin als Gast begrüßen!
Unter dem Motto „Gib nicht auf“ gab die bekannte und beliebte Schriftstellerin Gisela Steineckert vor 65 Lesern und Sympathisanten des „RotFuchs“ einen Einblick in ihr literarisches Schaffen, was ein richtiger Leckerbissen für die sehr aufmerksamen und dankbaren Zuhörer wurde.
In nachdenklichen Passagen, aus verschiedenen literarischen Arbeiten, war deutlich die linke Gesinnung der Schriftstellerin zu erkennen. Gepaart mit leicht ironischen Einbindungen, aus ganz persönlichen Erlebnissen, lenkte sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer behutsam auch auf das Thema eines ihrer Bücher. „Alt genug, um jung zu sein!“
Wir, die Regionalgruppe als Veranstalter beglückwünschten Gisela Steineckert mit Dank für den gelungenen Nachmittag und zur kürzlich erhaltenen Auszeichnung „Preis für Solidarität und Verteidigung der Menschenwürde“.Unter dem Beifall Aller verabschiedeten wir uns von unserem Gast und ihrer treuen Begleiterin Laura mit dem Wunsch, den „RotFüchsen“ in Rostock bald wieder einen genussvollen und nachdenklichen Nachmittag zu bereiten.
RotFüchse auch in Merkels Wahlkreis!!!
Auch in den 4 nordöstlichen Kreisen des Landes Mecklenburg/Vorpommern, in Stralsund, Greifswald, Grimmen und Rügen, lesen zahlreiche Bürger den „RotFuchs“. Hier gibt es über 50 Abonnenten, das bedeutet, dass unsere Zeitschrift von mindestens 120-130 Linken und Sympathisanten gelesen wird. Allerdings sind davon bisher nur 5 Mitglieder im Förderverein, so dass sich eine eigene arbeitsfähige Gruppe noch nicht konstituieren konnte. Dennoch bewies die Anwesenheit von 38 Lesern an der ersten Leserkonferenz vor 2 Jahren mit dem Chefredakteur Dr. Steininger und Vertriebsleiter Armin Neumann, die wir von Rostock aus vorbereiteten, das starke Interesse an solchen Zusammenkünften von Gleichgesinnten. Da der Wunsch nach einem weiteren Lesertreffen an uns herangetragen wurde, haben wir auch das 2. Lesertreffen des „RotFuchs“ für die 4 Kreise zum 6. Oktober in Stralsund von Rostock aus vorbereitet. Dieses Datum wurde mit Blick auf den Gründungstag der DDR (7. Oktober) gewählt, was die Teilnehmer mit Beifall quittierten.
Als Gesprächspartner konnten wir Egon Krenz gewinnen, der sich engagiert und vom Klassenstandpunkt mit der Frage auseinandersetzte was ist aus „Herbst 89“ geworden? und mit sehr nachdenklichen und überzeugenden Argumenten breite Zustimmung der 148 Teilnehmer fand. Interessante Diskussionen zahlreicher Teilnehmer bestätigten aus eigenem Erleben die tiefen Einschnitte nach den konterrevolutionären Umwälzungen 89/90. Sie verdeutlichten zugleich, dass sie das heutige Leben in aufrechtem Gang und ungebrochener politischer Haltung tagtäglich meistern.
Es traten spontan drei Teilnehmer dem Förderverein als Mitglied bei, andere wollen sich künftig stärker engagieren, um in einer regionalen Gruppe des „RotFuchs“ – Fördervereins selbstständig weiter an der Zusammenführung linker Kräfte in diesem Gebiet zu arbeiten. Die Anwesenheit von Mitgliedern der Linkspartei/PDS, KPD, ISOR, GMB, und GRH auf diesem Treffen ist eine gute Voraussetzung dafür.
Bücher aus der Feder von „RotFüchsen“.
Zwei Bücher sollen hier erwähnt werden und zum Lesen anregen.
Einer unserer Buchautoren ist Hans Fricke, ehemals Kommandeur einer Grenzbrigade an der Westgrenze der DDR zur BRD. Der Titel seines Buches “Davor – Dabei – Danach“ schildert eindrucksvoll, klassenmäßig, kritisch und selbstkritische seine Erlebnisse im Dienst zum Schutz der DDR und ihrer sozialistischen Errungenschaften. Eine ehrliche Abrechnung mit Vorurteilen, Lügen und Entstellungen, aber auch mit Hoffnungen und Enttäuschungen, Fehlern und Erfolgen. Der Autor ist unter seinem Namen im Internet anzusprechen. Hans Fricke ist Mitglied im „RotFuchs“ – Förderverein e.V.
Ein anderes Buch „Bewahrtes aus der DDR“ entstand in einem Rostocker Autorenkollektiv, dem auch „RotFuchs“ – Leser angehören. Dr. Gerhard Peine, Mitautor und Mitglied des „RotFuchs“ – Fördervereins wird dieses Buch unseren Lesern und Mitgliedern am 3. Dezember in einer Leserversammlung unserer Regionalgruppe Rostock vorstellen. Im Anschluss an dieser Veranstaltung findet die Jahresabschluss-mitgliederversammlung des Fördervereins Rostock statt, auf der der Vorstand einen Ergebnisbericht über sein Wirken 2005/2006 vorlegt. Gleichzeitig wird den Mitgliedern und Sympathisanten der Plan der politischen Bildungsarbeit für das erste Halbjahr 2007 unterbreitet.
Zusammenarbeit entwickelt sich!
Die gegenseitige Information zwischen den auch in Rostock politisch links agierenden Vereinen bzw. Verbänden entwickelt sich in letzter Zeit immer besser.
Wir tauschen z.B. den „RotFuchs“ regelmäßig mit Heften beim Kreisvorstand der „Linkspartei/ PDS“ mit ihrer Monatszeitschrift „Klartext“ aus, die auch unsere Veranstaltungen publiziert. Auch „ISOR – Extra“ – ein Monatsblatt der ITG Rostock, gibt die „RotFuchs“ – Veranstaltungen bekannt. Vertreter unserer Regionalgruppe sind z.B. zur Jubiläumsversammlung von ISOR am 10. Oktober eingeladen, während Vertreter dieser Vereine bzw. Verbände auch zu unseren politischen Bildungsveranstaltungen und Jahresabschlusstreffen eingeladen werden. Gute Aussichten auf engere Zusammenarbeit bestehen auch mit GBM und GRH.
Regelmäßiger Gast bei unseren Zusammenkünften ist auch der Vorsitzende der KPD in Rostock. Die örtliche Rosa-Luxemburg-Stiftung bekundete anlässlich eines Vortrags von Prof. Dr. Heinrich Fink beim „RotFuchs“ ebenfalls Interesse an weiteren Kontakten.
Leitlinie für die Tätigkeit der Regionalgruppe sind die vom Vorstand des Fördervereins beschlossenen „Leitsätze“ vom 1. Juli 2006 in deren Mittelpunkt die Annäherung, Zusammenführung und Zusammenarbeit aller linken Kräfte auf marxistischer Grundlage steht.