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![]() Foto: Juana Martinez Gonzales, Botschaftsrätin der kubanischen Vertretung in Berlin Der Zeitpunkt war gut gewählt. Hatte am Vortag der Bush-Besuch in Deutschland das zivile Leben der Bürger in der Rhein-Main-Region so gut wie lahm gelegt, um den mächtigsten, aber auch nicht weniger gefährlichen Politiker der Welt vor dem Protest der Gegner amerikanischer Kriege der Gegenwart zu sichern, trafen sich 24 Stunden später in Halle Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Genossen der Regionalgruppe des RotFuchs Fördervereins, um mit ihrer Solidarität zum sozialistischen Kuba gegen die Aggressionspolitik der USA zu protestieren. | "Cuba si - Venceremos!". Der Titel der Veranstaltung sollte Hoffnung und Zuversicht ausdrücken, dass die Pläne Washingtons gegenüber Kuba auch künftig auf Sand gebaut bleiben und us-militärische Interventionen gegen andere Staaten durch Proteste rund um unseren Planeten verhindert werden können. Über nicht zu übersehende Entwicklungsprobleme aber auch die Fortschritte einer "gegenwärtigen Reifungsetappe" der Inselrepublik machte Juana Martinez Gonzales, Botschaftsrätin der kubanischen Vertretung in Berlin, überzeugend und mit geradezu revolutionären Charme die über siebzig Teilnehmer des Solidaritätstreffens vertraut. Ihre Kritik an der verschärften Blockadepolitik der USA gegenüber Kuba und die durch Millionen Dollar gestützten antikubanischen Aktivitäten gaben der Versammlung Grund zu einer einstimmig beschlossenen Botschaft an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, in der es u.a. heißt: "Ihr Aufenthalt in Deutschland ist uns Anlass, Sie aufzufordern, in | Ihrem politischen Handeln endlich die Suche nach alten und neuen Feindbildern in der Welt zu beenden und anstelle von Krieg und Aggressionsdrohungen die friedliche Zusammenarbeit der Völker zu unterstützen. Beenden Sie eine Politik, die mit dem Zerrbild von einer Achse des Bösen, Menschenrecht mit Füßen tritt und nach dem Krieg gegen den Irak erneut Saaten wie Syrien, Nordkorea, Iran und auch immer wieder Kuba ins Visier nimmt.. Geben Sie Ihre Umsturzpläne in diesen Ländern auf, lassen sie die Gefangenen auf Guantanamo frei, entlassen Sie die in den Vereinigten Staaten widerrechtlich verurteilten fünf kubanischen Staatsbürger aus Ihren Gefängnissen und unterbinden Sie die antikubanischen Aktivitäten in den USA überhaupt."
Mit ihrer Unterschrift protestierten die an der Solidaritätsveranstaltung teilnehmenden Bürger besonders gegen die das Menschenrecht verletzenden, maßlosen und irrationalen Urteile gegen fünf kubanische Staatsbürger und fordern Freiheit für Gerardo Hernandez, Ramon Labanino, Antonio Guerrero, Fernando Gonzales und Rene Gonzales. hdk. |