2. Mitgliederversammlung des "RotFuchs"-Fördervereins am 11. Oktober 2003 - Seite 3 von 4
- Mutig, unbestechlich, überzeugend -

Wünschenswert wäre es, wenn sich dem Kollektiv noch Fachleute für Gesundheitspolitik, Wirtschaft und Arbeitslosenfragen, Jugendthemen, frauenpolitische Fragen und andere Problemkreise hinzugesellen könnten. Hoch zu bewerten sind die Beiträge unserer künstlerischen Mitarbeiter, der Grafiker und Karikaturisten Karlheinz Effenberger, Arno Fleischer, Heinz Herresbach, Klaus Parche, Stefan Schultz und Anatoli Schinin (SHAHAR), das von Egon Schansker gestaltete Layout, die Arbeit des Druckhauses „Bunter Hund“ sowie der unter Leitung von Armin Neumann hervorragend organisierte Vertrieb. Nicht zu vergessen ist auch der Beitrag, den Hartwig Strohschein als unser Webmaster und Iris Rudolph als Internetredakteurin leisten. Die bisherige Internet-Ausbeute sind monatlich zirka 1000 Zugriffe, die insgesamt die Marke von 21 000 überschritten haben. Nicht zuletzt erreichen wir so auch zahlreiche Jugendliche. Der Chefredakteur koordiniert die redaktionelle Arbeit, plant längerfristig erforderliche Beiträge, legt das Konzept der einzelnen Ausgaben fest, berät wesentliche Fragen mit den zuständigen Redakteuren und Autoren. Er steht dem Vorstand Rede und Antwort. Das in der Satzung verankerte Chefredakteursprinzip, zu dem Eigenverantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht gehören, hat sich in der Praxis sehr gut bewährt. Es ist gelungen, das Ansehen unserer Zeitschrift ständig zu heben. Nach der Aufnahme in das Vereinsregister und der Zuerkennung des Status der Gemeinnützigkeit befinden wir uns jetzt auf solidem Grund. Nun stellt sich die Frage nach der weiteren Perspektive. Was ist dazu zu sagen? Zunächst einmal: Ein Verein kann keine revolutionäre Kampfpartei ersetzen. Da sind wir uns mit unseren Kritikern einig, ganz abgesehen davon, daß für eine Parteigründung andere Mitgliederzahlen gebraucht würden, als sie der Verein gegenwärtig aufweist. Zwar gibt es da auch vereinzelt Meinungen, man könne selbst mit 150 oder 200 Mitgliedern als Partei antreten, wenn man sich nur wie eine Massenpartei aufführe. Nun, das ist nicht unser Stil. Kein Geringerer als Peter Hacks hat den „RotFuchs“ in liebenswürdiger Überhöhung als „Kristallisationskern der nächsten Revolution“ bezeichnet. Genau darum geht es: den Prozeß der Herausbildung einer marxistischen Massenpartei als grundlegende Bedingung der Vorbereitung eines neuen sozialistischen Anlaufs mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln zu fördern, Wegbereiter zu sein, als solcher neue Mitstreiter zu gewinnen, den solidarischen Zusammenschluß der Mitglieder zu gewährleisten, millimeterweise Einfluß zu gewinnen, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. All das sind Forderungen, denen sich unser Förderverein stellt. Wir können nicht an Stimmen vorübergehen, die immer lauter die Neugründung einer revolutionären Kampfpartei fordern. Weiter...