2. Mitgliederversammlung des "RotFuchs"-Fördervereins am 11. Oktober 2003 - Seite 2 von 4
- Mutig, unbestechlich, überzeugend -


Das chilenische Folklore-Ensemble "Corazon"
begeisterte die Teilnehmer (Foto: Armin Neumann)

Über die Gruppen verwirklicht der Verein einen wichtigen Teil seines Auftrags, der laut Satzung darin besteht, Mitglieder und Freunde „auf dem Gebiet des wissen-
schaftlichen Sozialismus politisch zu bilden“ und „die Analyse aktueller und historischer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Prozesse und Ereignisse sowie deren Verbreitung“ zu fördern. Wenn wir von Bildung sprechen, dann verstehen wir darunter nicht nur die Aneignung marxistisch-leninistischen Wissens, die Darlegung unseres Standpunktes zu grundlegenden nationalen und internationalen Fragen, sondern auch den Kampf gegen Volksverdummung, Manipulierung und VerBILDung durch die Massenmedien. Im „RotFuchs“ und in den Veranstaltungen des Vereins werden die Dinge beim Namen genannt und Wahrheiten gesagt, die anderswo kaum zu lesen oder zu hören sind. Gleichzeitig können wir an der Tatsache nicht vorübergehen, daß die Generation derjenigen, die in der DDR Gelegenheit zum gründlichen Studium der Klassiker hatte, in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Um so dringlicher ist es, geeignete Formen zu finden, wie die Kenner und Könner der Materie ihr Wissen weitergeben und neue Generationen von Marxisten-Leninisten heranzubilden.
Gründung, Existenz und Entwicklung des Fördervereins haben gelegentlich zu Irritationen auch bei Kräften der marxistischen Linken geführt. Es ist sogar zu heftiger und unsachlicher Polemik gekommen. Unsere Haltung demgegenüber bleibt unverändert: Wir suchen nicht den Streit oder Trennendes. Dort, wo es notwendig ist, mischen wir uns in die ideologische Debatte zugunsten korrekter Positionen ein. Wir sollten aber nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ein paar Worte zur Arbeit des Vorstandes. Er umfaßte bisher 12 Mitglieder und trat regelmäßig alle drei Monate zu seinen Sitzungen zusammen, um wichtige politischorganisatorische Fragen zu beraten und die inhaltliche Linie für die Zeitschrift festzulegen. Zwischen den Vorstandssitzungen koordinierte unser dreiköpfiges Sekretariat die Arbeit. Der Chefredakteur nahm internationale Kontakte wahr, emp- fing ausländische Gesprächspartner und trug so zur Ausstrahlung von Verein und Zeitschrift bei. Charakteristisch für die Vorstandsarbeit sind vor allem der echte Kollektivgeist und die freundschaftliche Atmosphäre. Man muß bedenken, daß dem Gremium Mitglieder der DKP, der PDS und der KPD sowie derzeit parteilose Genossen angehören. Da ist das keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Von eben diesem Geist wird auch die Tätigkeit der „RotFuchs“-Redaktion bestimmt. Dort haben sich inzwischen feste Ressorts herausgebildet, die von jeweils einem Verantwortlichen wahrgenommen werden. So sind z. B. Gen. Metzger für Kultur, Gen. Clausner für die PDS-Problematik, Gen. Wilms für Volksbildung, Gen. Freyer für Antifaschismus, Gen. Franz für ethisch-moralische Fragen, Gen. Itzerott für Parteitheorie, Gen. Berthold für Fernost, Gen. Baraki für Afghanistan, Gen. Bernd Fischer für Nahost verantwortlich. Weiter...