2. Mitgliederversammlung des "RotFuchs"-Fördervereins am 11. Oktober 2003 - Seite 1 von 4
- Mutig, unbestechlich, überzeugend -

Voller Stolz zählen wir unseren „RotFuchs“ und seinen Förderverein zu den antiimperialistischen Gegenkräften. Ja, wir nehmen für uns in Anspruch, zu den Konsequentesten in diesem Lager zu gehören. Es ist erst reichlich zwei Jahre her, daß sich ein Häuflein von 21 Genossinnen und Genossen entschloß, diesen Verein aus der Taufe zu heben. Inzwischen haben wir die Zahl von 560 Mitgliedern überschritten. Es besteht aller Grund zu der Annahme, daß viele weitere hinzukommen werden. Das dürfen wir aber nicht dem Selbstlauf überlassen. Jeder von uns sollte in seinem Umfeld stärker aktiv werden, um neue Mitstreiter zu gewinnen. Unsere ständige Leserschaft, die inzwischen weit über 8000 Genossinnen und Genossen umfaßt, ist ein Reservoir, auf das wir als erstes zurückgreifen können. Ihr und mit Euch zahllose Freunde haben mit ihrer Spendenbereitschaft das regelmäßige Erscheinen unseres Blattes gesichert. Es war möglich, seinen Umfang auf jetzt 32 Seiten zu erweitern, mehrfach durch Annoncen in Tageszeitungen erfolgreich auf uns aufmerksam zu machen und Versammlungen wie die heutige oder die Leserkonferenz im Februar auszurichten. Der „RotFuchs“ konnte seinen guten Ruf als unbestechliche, von Parteien unabhängige, konsequent marxistische Monatsschrift festigen, die mutig, klug und überzeugend den Klassenfeind angreift. Sie nennt rechts- und linksopportunistische Positionen beim Namen, setzt sich mit ihnen auseinander, verteidigt und wahrt das revolutionäre Erbe der DDR, arbeitet ihre Erfahrungen und Lehren heraus, untersucht Ursachen der Niederlage und deren konterrevolutionären Charakter und leistet einen Beitrag zur Sammlung der Kräfte für einen neuen sozialistischen Anlauf. Die Zeitschrift hat sich zur Tribüne für Kommunisten und Sozialisten profiliert, ihre internationale Resonanz ist gewachsen, weitere Themenfelder wurden erschlossen und zahlreiche neue Mitarbeiter gewonnen. An die Stelle bisweilen vordergründiger Polemik gegen unmarxistische Auffassungen ist mehr und mehr die tiefer gehende ideologische Auseinandersetzung getreten. An Qualität bedeutend gewonnen haben die Leserbriefseiten, auf denen Genossinnen und Genossen überwiegend zu wichtigen aktuellen Fragen Stellung nehmen, Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben, ihrer Arbeit in der DDR und ihrem heutigen politischen Wirken darlegen, uns Anregungen und Hinweise geben, Kritik üben und Vorschläge unterbreiten. Seit Gründung unserer Zeitschrift haben wir zirka 1800 Leserbriefe ganz oder in Auszügen veröffentlicht. Die meisten Schreiber betrachten wir mit Fug und Recht als unsere Arbeiter- und Volkskorrespondenten. Zwischen der Zeitung und dem Verein haben wir so etwas wie eine Symbiose: Einer lebt vom anderen. Dabei gewinnt der Verein als uns verbindende Organisation an Bedeutung. Das zeigt sich vielleicht am deutlichsten in der Tätigkeit von nunmehr neun Regionalgruppen, die in Hamburg, Schwerin, Neubrandenburg, Berlin, Strausberg, Halle, Leipzig, Freiberg und Jena bestehen, und zu denen, wie zu hören ist, bald weitere hinzukommen werden. In den Regionalgruppen entwickeln sich die Kontakte und der Gedankenaustausch zwischen den Mitgliedern und Lesern des „RotFuchs“, finden interessante Veranstaltungen zu aktuellen und historischen Themen statt, gibt es – wie könnte es anders sein – auch lebhafte Streitgespräche. Wichtig ist, daß wir uns mit unseren Themen mehr in die Nähe der großen politischen Auseinandersetzungen unserer Tage begeben und so auch neue Besucherkreise ansprechen. Weiter...